ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)

§ 1 Geltungsbereich und Allgemeines

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, Leistungen, Beratungen und sonstigen Dienstleistungen, die zwischen Laack Consulting, Inhaber Bertram Laack, Belfortstraße 10, 28211 Bremen (nachfolgend „Berater“) und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde“) geschlossen bzw. erbracht werden.
(2) Das Dienstleistungsangebot des Beraters richtet sich ausschließlich auf die Beratung von Unternehmern, Gewerbetreibenden, Freiberuflern und juristischen Personen des öffentlichen Rechts (B2B). Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB werden nicht geschlossen.
(3) Es gelten ausschließlich diese AGB. Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Berater stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

(1) Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung der im jeweiligen Angebot oder Einzelvertrag vereinbarten Beratungs- und Dienstleistungen (z. B. Unternehmensberatung, Strategieberatung, Projektbegleitung).
(2) Der Berater erbringt seine Leistungen als Dienstleistungen im Sinne der §§ 611 ff. BGB. Ein konkreter wirtschaftlicher Erfolg oder ein bestimmtes finanzielles Ergebnis wird nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.
(3) Der Berater ist berechtigt, sich zur Durchführung des Vertrages sachverständiger Dritter oder Erfüllungsgehilfen zu bedienen.

§ 3 Vertragsschluss und Terminbuchung

(1) Die Darstellung der Dienstleistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden dar.
(2) Der Kunde kann über das auf der Website integrated Tool „appoint.click“ einen Beratungstermin anfragen oder buchen. Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Berater die Buchung oder den Auftrag ausdrücklich (z. B. per E-Mail) bestätigt oder mit der Ausführung der Dienstleistung beginnt.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verpflichtet, den Berater nach Kräften zu unterstützen und alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen, Daten und Unterlagen rechtzeitig, vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen.
(2) Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte und Unterlagen frei von Rechten Dritter sind.

§ 5 Vergütung, Zahlungsbedingungen und Verzug

(1) Es gilt die im Einzelvertrag oder Angebot vereinbarte Vergütung (Honorar). Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, als Nettopreise zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Rechnungen des Beraters sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(3) Bei Zahlungsverzug des Kunden ist der Berater berechtigt, die weitere Ausführung der Leistungen bis zur vollständigen Bezahlung auszusetzen. Die gesetzlichen Verzugsregeln bleiben unberührt.

§ 6 Absage und Verschiebung von Terminen

(1) Über das Buchungstool oder anderweitig vereinbarte Beratungstermine sind verbindlich.
(2) Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung eines vereinbarten Termins durch den Kunden ist bis zu 24 Stunden vor dem Termin möglich.
(3) Bei Absagen weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen des Kunden ohne Absage behält sich der Berater das Recht vor, ein Ausfallhonorar in Höhe von 80 % des vereinbarten Honorars für die blockierte Zeit in Rechnung zu stellen, es sei denn, der Kunde weist nach, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

§ 7 Haftung

(1) Der Berater haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
(2) Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Berater nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Eine Kardinalpflicht ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Mangelfolgeschäden ist im Rahmen des rechtlich Zulässigen ausgeschlossen.

§ 8 Geheimhaltung und Datenschutz

(1) Der Berater verpflichtet sich, über alle ihm im Rahmen der Beratungstätigkeit bekannt gewordenen geschäftlichen, betrieblichen und internen Angelegenheiten des Kunden auch nach Beendigung des Vertrages strengstes Stillschweigen zu bewahren.
(2) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und gemäß der Datenschutzerklärung des Beraters.

§ 9 Urheberrecht und Nutzungsrechte

Die vom Berater erstellten Berichte, Pläne, Entwürfe, Analysen und sonstigen Unterlagen sind urheberrechtlich geschützt. Der Kunde erhält an diesen Dokumenten ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den eigenen, vertraglich vereinbarten Zweck. Eine Vervielfältigung, Weitergabe an Dritte oder Veröffentlichung ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Beraters nicht gestattet.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Auf Verträge zwischen dem Berater und dem Kunden findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) Anwendung.
(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag Bremen.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige rechtlich zulässige Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.